Archiv für Juni 2008

Zengarten im Eigenbau

Montag, 9. Juni 2008

zen_1.jpgEs ist schon eine Weile her, als Tom und ich diesen Zengarten gebastelt haben. Irgendwie hab ich in letzter Zeit so in mir selbst geruht, dass ich das Schreiben im Blog wohl ein klitzekleines Bisschen vernachlässigt habe.

Den Zusammenbau mit Brettchen stutzen, leimen und lackieren, haben wir im Essbereich unseres Arbeitgebers durchgeführt. Die kleinen runden Tischchen, die man teilweise auf den Fotos sieht, sind natürlich die perfekte Grundlage für exaktes Arbeiten.

Im Vorfeld haben wir uns Gedanken gemacht, welche Materialien wir benötigen. Deshalb war der gemeinsame Einkauf im Obi recht flott durch.

Wir benötigten die Latten, die den Rahmen des Gartens bilden sollten, Holzleim und aus der Restebox eine dünne Spahnplatte - etwa doppelt so stark, wie die bekannten Rückwände preisgünstiger Schränke. Außerdem nahm Tom noch zwei Holzstäbchen (vielleicht halb so stark wie ein Bleistift) für den Rechen mit.
Im “Kreativbereich” schauten wir uns noch nach Sand für den Garten um. -Fehlanzeige- Aber der Michi, der hat ja immer noch einen Geheimtipp der uns dann vorerst sandlos aber ansonsten komplett versorgt zur Kasse und dann wieder ins Büro brachte.

Dort angekommen, haben wir dann hoch motiviert begonnen, die benötigten Leisten auf die richtige Länge zu bringen, zu verleimen und die Kanten etwas zu brechen.

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Beim Verleimen war zwischen drin etwas Zeit. So haben wir den Boden unseres Zengartens ausgemessen, mit dem Cuttermesser aus der Spahnplatte geschnitten und schon mal den braunen Acryllack, den ich noch übrig hatte, etwas abgedunkelt.

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Nachdem wir dann den Boden mit dem Rahmen verleimt und zusätzlich noch vertackert haben, gabs einen ersten dünnen Anstrich, der das Holz erst mal sättigen sollte.

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Während der Trocknungsphase haben wir auf den michischen Sand-Geheimtipp zurückgegriffen und sind in einen dieser 99Cent Läden gefahren, in dem ich einige Tage zuvor Dekosand sah. Wir haben sämtliche Päckchen mit weißem Dekosand geplündert.

Ich frage mich, ob es für die Kassiererin deutlich ersichtlich war, dass es sich bei uns um kein schwules Pärchen handelt, das sich mit dem Sand eine schöne Dekoschale zusammenstellen möchte.

Wieder bei unserer Baustelle angekommen, kümmerte ich mich um den nächsten Anstrich und Tom legte fünf gleich lange Stücke, aus seinen Holzstäbchen gesägt, aneinander. Mit großzügig Klebeband haben wir dann an zwei Stellen die Stäbchen eng zusammengezogen.

Auf der anderen Seite hat Tom kleine Holzreste zwischen die Stäbchen geschoben, um einen Rechen zu formen. Toms Idee hat sich als sehr praktikabel erwiesen. Man konnte durch Verschieben der Holzreste noch schön die Abstände zwischen den Rechenzinken regulieren.

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Am Montag nach unserer samstäglichen Arbeit wurde dann der Sand eingefüllt, ein paar schöne Steine dazugelegt und seitdem wird der Zengarten auf Toms Arbeitsplatz tatsächlich rege genutzt. Kaum einer der Kollegen konnte es sich seitdem verkneifen, wenigstens ein wenig im Sand herumzustochern.